Melectronics: Flyer für Sparfüchse

Im neuen Prospekt lanciert Melectronics viele Spitzenprodukte zu knallharten Tiefpreisen. PCtipp prüft eine preiswerte Einstiegs-DSLR-Kamera, Samsungs neuen QLED-TV und einen rassigen Gaming-PC. Plus viele Express-Checks.

von Daniel Bader 21.07.2017

In der Bildergalerie (unten!) zeigt Ihnen PCtipp die aktuellen Angebote von Melectronics. Bitte bedenken Sie, dass die Angebote meist zeitlich und in der Gerätestückzahl begrenzt sind. 

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Highlights im neuen Melectronic-Flyer

Flyer-Check 1: Fernseher

Samsung QE65Q8C: das neue TV-Spitzenprodukt vom Hersteller Samsung Samsung QE65Q8C: das neue TV-Spitzenprodukt vom Hersteller Samsung © PCtipp

Was: Samsung QE-65Q8C
Wo: in jeder Melectronics-Filiale und unter www.melectronics.ch
Wann: ab sofort, bis zum 31. Juli 2017, solange Vorrat reicht
Preis: Fr. 3599.-

Ein Highend-TV zum Highend-Preis? Kommt drauf an: Melectronics bringt Samsungs neues Top-Produkt, den 65 Zoll (Bilddiagonale 163 cm) grossen UHD-Fernseher QE-65Q8C für einen Preis von 3599 Franken auf den Markt. Das 4K-Modell sei, so der Hersteller, mit einem «wegweisenden Design und Funktionalität» ausgestattet, und soll dank dem Feature «Q HDR» für lebensechte Farben bis ins kleinste Detail sorgen.

Die Ausstattung:

  • Modell: Samsung QE-65Q8C
  • Bilddiagonale: 65 Zoll (ca. 163 cm)
  • Auflösung: Ultra HD (3840 x 2160 Pixel)
  • Tuner: 2 x DVB-T2/C/CI+/S2
  • Funktionen: Tizen OS, Q Colour, Q HDR 1500, Invisible Connection, One Remote, Smart View, etc.
  • Bildfrequenz (PQI): 3200 Hz
  • Anschlüsse: 4 x HDMI 2.0, 3 x USB 2.0, GBit-LAN/WLAN, 60 Watt (Sound)
  • Energieeffizienzklasse: A (153 Watt, Herstellerangabe)
  • Masse, ca.: 144 x 92 x 38 cm (B x H x T in cm, mit Standfuss)
  • Garantie: 2 Jahre

PCtipp meint

Zugegeben: Der Preis von nur 3599 Franken für ein 163 Zentimeter grosses 4K-Modell schreckt zunächst ab. Und dennoch: Was Samsung lanciert, kann sich sprichwörtlich sehen lassen. Der UHD-Fernseher ist nicht nur hervorragend ausgestattet, sondern bietet mit QLED eine aussergewöhnliche Bildqualität, die es locker mit OLED-Varianten aufnehmen kann.

Zum Design: Das elegante, nahezu rahmenlose und geschwungene Curved-Modell misst 144 x 92 x 38 cm (B x H x T, mit Fuss). Die Spannweite des Geräts beträgt dabei 163 cm, die Leistungsaufnahme wird vom Hersteller im Mittel auf 153 Watt spezifiziert. Ausstattungsseitig sind im Modell drei USB-2.0-, sowie vier HDMI-2.0-Ports, LAN, WLAN verbaut. Um Videos schlierenfrei und schnell genug auszugeben, besitzt der QLED-TV eine «Picture Quality Index», kurz PQI, von 3200 Hz. Zudem kann das Modell kleinere Auflösungen via integrierten Upscaler auf 4K (3840 x 2160 Bildpunkte) hieven.

Zu den Neuerungen: Der erste Buchstabe «Q» in der Namensgebung steht für die Quantum-Dot-Technologie, die auf einer speziellen Metalllegierung des Panels basiert. Damit soll das Farbspektrum um ein Vielfaches erweitert werden. Weiteres Merkmal ist des Gerätes ist die sogenannte One Connect Box. Lediglich ein dünnes, transparentes Kabel wird vom Fernseher zu der Connect Box geführt. Diese lässt sich anschliessend mit beliebigen Geräten wie etwa Spielkonsolen, Blu-ray-Player usw. verbinden, sodass kein eigentliches Fernseh-Möbel mehr benötigt wird. Zudem spart das Ganze natürlich auch Kabel ein, womit der komplette Aufbau übersichtlicher wird. Das Betriebssystem dieses QLED-Fernsehers wird im Rahmen des bekannten Smart Hubs erweitert. Steuern lässt sich die Oberflächenerweiterung per kostenlos verfügbare Apps, die für iOS- und Android-Geräte erhältlich sind.

Fazit: Samsungs QE-65Q8C ist ein von aussen bis innen ein aussergewöhnlicher Fernseher. PCtipp hat das Gerät bereits kurz angetestet und wird demnächst einen Einzeltest publizieren. Unser erster Eindruck: Trotz des Preises kann das Modell bezüglich der Bildqualität und Bedienung überzeugen. Eine Kaufempfehlung behalten wird uns allerdings vor, bis das Gerät unseren Testparcours komplett durchlaufen hat. Tipp: Liebäugeln Sie mit einem Kauf, sollten Sie sich aber das Modell vor Ort bei einem Händler zeigen lassen, und es inspizieren.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: DSLR-Kamera Canon EOS 1300D (inkl. 18-55 mm DC III) für Fr. 349.-

Express-Checks: Auf dieser Seite präsentiert Ihnen der PCtipp weitere Angebote des aktuellen Melectronics-Flyers. Die folgenden Kurzfazits sollen Ihnen helfen, ein im Prospekt gezeigtes Angebot besser einzuordnen. Bitte bedenken Sie: Informieren Sie sich bei Bedarf auch vor Ort, um sich so ein genaueres Bild des Angebots machen zu können. Die Angebote sind wie folgt erhältlich:

Flyer-Check 2: Kamera

Canon EOS 1300D: die DSLR-Kamera für den günstigen Einstieg Canon EOS 1300D: die DSLR-Kamera für den günstigen Einstieg © PCtipp

Wo: in jeder Melectronics-Filiale und unter www.melectronics.ch
Wann: ab sofort, bis zum 31. Juli 2017, solange Vorrat reicht

Express-Check: DSLR-Kamera Canon EOS 1300D (inkl. 18-55 mm DC III) plus Tasche und 8-GB-Speicherkarte für Fr. 349.-. Schön: Die Kamera selbst ist angenehm griffig, die Gehäuserückseite nicht überladen. Die DSLR bietet dabei einen direkten Zugriff auf die wichtigsten Bildparameter. Einer der Nachteile der Canon EOS 1300D vorneweg: Ihr Bildschirm lässt sich weder ausklappen noch drehen, um auch Motive aus schwierigen Positionen aufzunehmen. Das Display fällt mit einer Diagonalen von 3 Zoll (7,62 cm) noch gross genug aus. In der Canon EOS 1300D arbeitet ein 18-Megapixel-Sensor im APS-C-Format – wie es auch bei dem 600D-Vorgänger der Fall ist. Die Kameratechnik dürfte ambitionierte Hobbyfotografen ansprechen, die mit Motivprogrammen und Filter Erfahrungen sammeln wollen. So bietet die Canon EOS 600D verschiedene Modi, die den Bildern beispielsweise einen Fischaugeneffekt verpassen oder sie in eine Miniatur verwandeln. Bei den Rauschmessungen schneidet die DSLR-Kamera gut ab: Erst bei einer Lichtempfindlichkeit ab einem Wert von 3200 ISO waren Rauschentwicklungen im Foto sichtbar. Die Videoaufnahme mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde funktioniert gut. Allerdings reagiert der Autofokus auch bei diesem Modell recht träge. Wird auf den Sucher zurückgegriffen, stellen die neun Fokusfelder recht schnell scharf. Gut gefällt die Ausstattung: Nebst NFC ist auch WLAN Bestandteil der digitalen Spiegelreflexkamera. Reihenaufnahmen bietet die 1300D mit maximal 3 Bildern pro Sekunde, was allerdings sehr mager ist. Das Gewicht der Kamera beträgt 485 Gramm (nur Body).

Kurzfazit: Canon hat mit der EOS 1300D eine prima Spiegelreflexkamera im Sortiment, die sich an den ambitionierten Einsteiger richtet. Ausstattung und Bildqualität sind fair austariert, die Handhabung ist einstiegsfreundlich, das Gratis-Zubehör durchaus nützlich. Deshalb unser Urteil: Daumen hoch.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Notebook HP Spectre 13-v161nz für Fr. 999.-

Flyer-Check 3: Notebook

HP Spectre 13-v161nz: HP Spectre 13-v161nz: © PCtipp

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Wann: ab sofort, bis zum 31. Juli 2017, solange Vorrat reicht

Express-Check: Notebook HP Spectre 13v-v161nz für Fr. 999.-. Das elegante Ultrabook mit Windows 10 als Betriebssystem ist top - und zwar innen drin wie draussen. Das HP Spectre 13 überzeugt dabei mit seinem Metall-Look und wirkt dazu äusserst stabil. Ist hochwertiges und elegantes Aluminium aussen Trumpf, regiert innen drin Tempo: Verbaut wird ein Zweikernprozessor Core i5-7200U (Takt: 2,5 GHz, max. 3,1 GHz) sowie ein 512 GB grosser SSD-Datenträger. Der Arbeitsspeicher ist bei diesem Modell auf eine Kapazität von 8 GB, die Bildschirmauflösung des 13,3 Zoll grossen Touchscreens auf Full HD (1920 x 1080 Pixel) dimensioniert. Im Cinebench-R15 erreicht der Prozessor 336 cb-Punkte – ordentlich, aber nicht berauschend. Die in der CPU integrierte Intel-Grafik 620 schafft 41,27 fps (Bilder pro Sekunde). Auch damit lässt sich in der Praxis noch vernünftig arbeiten – für rechenintensive Spiele ist der Laptop allerdings nicht konzipiert. Prima: Mit einem Gewicht von 1,14 kg gehört das Spectre 13 zur absoluten Federklasse unter den Notebooks. Die Akkulaufzeit konnten wir mit rund 7 Stunden im Praxisbetrieb ermitteln. 

Kurzfazit: Der Ultrabook-Preis von 999 Franken geht (noch) in Ordnung. Vor allem auch, weil der Hersteller dem Gerät ein 512 GB grosses SSD spendiert. Sie suchen ein hübsches Notebook? Dann sollten Sie HPs Spectre 13-v161nz in die engere Auswahl einbeziehen. Tipp: Greifen Sie während des Aktionszeitraums zu, gibts noch Microsofts Office 365 geschenkt dazu.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Multifunktionsgerät Epson Expression Home XP-442 für Fr. 69.90

Flyer-Check 4: Multifunktionsgerät (Tinte)

Epson Expression XP-442: druckt mit vier separaten Tinten Epson Expression XP-442: druckt mit vier separaten Tinten © PCtipp

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Express-Check: Multifunktionsgerät Epson Expression Home XP-442 für Fr. 69.90. Mit dem Allrounder (vier separate Tintentanks) lässt sich drucken, scannen und kopieren. Eine Faxeinheit fehlt. Zudem lässt sich über das 6,8 cm grosse LC-Farbdisplay auch ohne PC-Anschluss drucken, indem auf den Speicherkartenslot zurückgegriffen werden kann. Anschlussseitig sind sowohl ein USB-Port sowie eine LAN/WLAN-Schnittstelle vorhanden. Die automatische Duplexeinheit gehört ebenso zur Grundausstattung. Zudem verfügt das elegante Modell über eine Touchscreen-Funktion. Der berührungsempfindliche Bildschirm (Diagonale: 8,8 cm) ist Canon-typisch in die Menüs für «Druck», «Kopie»  und «Scan» aufgebaut, und lässt sich nahezu intuitiv bedienen. Eine automatische Dokumentenzuführung fehlt diesem Epson-Modell allerdings. Das Papierfach ist für maximal 100 Blatt plus 20 Blatt Fotopapier ausgelegt. Gut: Hersteller Epson bietet mit seiner iPrint-App die Möglichkeit, das Modell zum mobilen Drucken und Scannen zu nutzen. Dokumente und Fotos lassen sich per E-Mail direkt an den Drucker senden. Die Verbrauchskosten sind nicht zu unterschätzen: Für eine schwarz-weisse A4-Seite werden rund 5 Rappen fällig, eine farbige Seite kommt auf 10,7 Rappen. Das ist nicht mehr richtig günstig.

Kurzfazit: Epsons Expression Home XP-442 ist ein Tinten-MFG, das in seiner Anschaffung zwar günstig sein mag. Im Verbrauch wird der Druck aber schnell kostspielig, sofern man regen Gebrauch macht. Deshalb lohnt sich das Model nur für Wenigdrucker. Unser Daumen bleibt für dieses Mal unten.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Convertible Microsoft Surface Pro 4 für Fr. 829.-.

Flyer-Check 5: Convertible

Mirosoft Surface 4 Pro: frisch veraltet, aber extrem günstig Mirosoft Surface 4 Pro: frisch veraltet, aber extrem günstig © PCtipp

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Express-Check: Convertible Microsoft Surface Pro 4 für Fr. 829.-. Das Hybridgerät ist gleichzeitig Tablet und Notebook. Die grau-silberne Rückseite ist robust verarbeitet. Es ist dank seines Magnesiumgehäuses robust genug für praktisch jede Reise. Es lässt sich der Kickstand fliessend verstellen und das Tablet somit in fast jede mögliche Position bringen. Ein weiteres Highlight ist das ausgezeichnete 12,3"-Display des Surface Pro 4 mit einer Bildschirmauflösung von 2736 x 1824. Die Helligkeit ist dabei hoch genug, um auch bei sonnigem Wetter noch genügend zu sehen, was bei einem spiegelnden Touchscreen dringend nötig ist. Top: Sogar im normalen Desktop-Modus lassen sich das Betriebssystem und viele Programme problemlos per Finger bedienen. Zwar ist eine Tastatur enthalten, aber der mindestens ebenso wichtige Stylus-Pen leider nicht: der muss folglich gesondert gekauft werden. Mit diesem lässt sich das Touchpad des Surface Pro 4 komplett ignorieren. Als Ladekabel verwendet Microsoft noch einen proprietären Anschluss. Der Stecker klinkt sich magnetisch an das Gehäuse an und kann in beide Richtungen eingesetzt werden. Die Melectronics-Variante ist mit einem Intel i5-6300U (2,4 GHz), 4 GB RAM und 128 GB Nutzspeicher auf einem SSD ausgestattet. Zu den Benchmarks: Besonders in kreativen Anwendungen zeigt das Surface Pro 4 seine Stärken. In unserem Test hielt eine ähnlich ausgestattete Surface-Variante 6 Stunden und 16 Minuten durch. Kein besonders starker Wert, aber auch nicht schlecht, wenn man Leistung und Formfaktor bedenkt. Mit dem Energiesparmodus und leicht gedimmtem Bildschirm lässt sich die Laufzeit auf etwas mehr als 9 Stunden verlängern. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen klar verbessert wurde die Lautstärke des Lüfters. Auch bei hoher Belastung hält sich der Lärmpegel in Grenzen. Den kompletten Test finden Sie hier.

Kurzfazit: Wenn ein Gerät den Spagat zwischen Tablet und Notebook schafft und beide Geräte in einem verbinden kann, ist es das Surface Pro 4 von Microsoft. Der direkte Nachfolger, das Surface Pro, steht zwar in den Startlöchern. Gemessen an dem Preis von 829 Franken ist das Gerät durchaus interessant.

Lesen Sie auf er nächsten Seite den Express-Check: Smartphone Samsung Galaxy S8 + für Fr. 849.-

Flyer-Check 6: Smartphone

Samsung Galaxy S8+: überlang und mit Highend-Komponenten gespickt Samsung Galaxy S8+: überlang und mit Highend-Komponenten gespickt © PCtipp

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Express-Check: Smartphone Samsung Galaxy S8 Plus für Fr. 849.-: Die S8-Plus-Variante kommt mit einem 6,2 Zoll grossen Touchscreen. Der Begriff Plus ersetzt dabei die Bezeichnung «Edge», da die Bauform des S8-Plus mit den abfallenden, abgerundeten Kanten sehr an das S7-Edge-Modell erinnert. Das Telefon fühlt sich edel an, obwohl Samsung auf Glas und Alu auf der Rückseite verzichtet und eine Hartplastikverschalung angebracht hat. Allerdings stellt sich das Material der Hinterseite bald als recht glatt und nicht rutschfest heraus. Auf der Pro-Liste steht dafür die Optik: Das Telefon macht was her. An den Rändern ist das Smartphone gänzlich kantenfrei und auch die Ränder oben und unten am Display sind lediglich einige Millimeter breit. Das Einrichten des Geräts funktioniert wie immer Schritt für Schritt und ist einfach verständlich. Vor allem das Display gibt Grund zur Freude: Es stellt Bilder messerscharf mit satten, intensiven Farben dar – Amoled sei Dank. Weiter macht sich auch die Power des Smartphones bemerkbar: Die Reaktion auf Eingaben erfolgt extrem schnell, die Apps sind innert Sekundenbruchteilen gestartet und auch z.B. der Bildaufbau bei HD-Content auf Netflix erfolgt schnell und sauber. Dass dies nicht nur eine subjektive Wahrnehmung ist, zeigen auch die Resultate der Benchmarks von AnTuTu, Geekbench und 3DMark, die das Smartphone zweimal auf Rang 1 platzieren. Der 3500-mAh-Akku hielt im Dauertest gute 9:30 h aus. Mit hohen Erwartungen geht auch Assistent Bixby ins Rennen. Dieser kriegt sogar einen eigenen Button auf der linken Seite. Mit «Hello Bixby» lässt er sich aber auch per Stimme wecken. Dank Bixby soll nicht nur der Assistent selber, sondern auch alle kompatiblen Apps vollständig stimmgesteuert werden können. Ein weiteres Feature ist das Erkennen von Gegenständen vor der Kameralinse. So kann man, bei aktivierter Kamera, Bixby starten. Dieser scannt das Objekt im Fokus ein und zeigt, wo dieses Objekt käuflich erwerbbar ist (oder entsprechendes Zubehör). Den kompletten Test finden Sie hier.

Kurzfazit: Das Galaxy S8 Plus von Samsung ist ein technisch überragendes Smartphone. Hardware stark, Kamera toll. Auch in Sachen Features legen die Südkoreaner vor. Kleinigkeiten, die noch stören, sind der Fingerprint, Bloatware und Samsung-Account.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Gaming-PC Acer Predator G6-710 für Fr. 2249.-

Flyer-Check 7: Gaming-PC

Acer Predator G6-710: Gaming-PC mit Feinschliff Acer Predator G6-710: Gaming-PC mit Feinschliff © PCtipp

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Wann: ab sofort, bis zum 31. Juli 2017, solange Vorrat reicht

Express-Check: Gaming-PC Acer Predator G6-710 für Fr. 2249.-. Acer bietet mit der «Predator G6-710»-Linie eine kraftvolle Enthusiasten-PC-Serie für Gamer. Zuerst zum Gehäuse: Es ist laut Acer eine Eigenschöpfung im «aggressiven Panzerdesign». Die Gesamtspeicherkapazität des Rechners lässt sich dank einfach zugänglicher Erweiterungsschächte aufstocken. Als Taktgeber kommt ein übertaktbarer i7-7700K-Vierkerner (Grundtakt: 4,2 GHz) der siebten Generation (!) (Codename: Kaby Lake) zum Einsatz. Der CPU stehen insgesamt 16 GB an Arbeitsspeicher sowie ein 256 GB grosses SSD zur Seite. Eine weitere HHD mit einer Kapazität von 1 Terabyte ergänzt das deutlich schnellere Solid-State-Laufwerk. Unterm Strich hätten wir uns eine 512 GB grosse SSD-Speichervariante gewünscht – vor allem auch, wenn man den doch horrenden Preis des PCs bedenkt. Besser die Grafikkarte, da kommt eine sehr schnelle Geforce GTX 1080 (8 GB Videospeicher) zum Einsatz. Eine ausziehbare Hotswap-Schublade ist ebenfalls vorhanden. Prima: Bei der eingebauten Soundkarte handelt es sich um eine «Creative Sound Blaster X-Fi MB5» mit vier Ausgängen für 5.0- und 5.1-Unterstützung.

Kurzfazit: Mit dem Predator G6-710 dürften sich vor allem Spieler schnell anfreunden. Der Power-Tower ist dank seiner Komponenten sehr leistungsfähig und macht auch visuell einiges her. Der geforderte Preis von 1869 Franken ist allerdings auch recht hoch. Ein grösserer SSD-Datenträger hätte dem Melectronics-Angebot deshalb gut zu Gesicht gestanden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Gaming-Monitor Acer Predator X34A für Fr. 888.-

Flyer-Check 8: Gaming-Monitor

Acer Predator X34A: geschwungener Allround-Monitor Acer Predator X34A: geschwungener Allround-Monitor © PCtipp

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Express-Check: Monitor Acer Predator X34A für Fr. 888.-. Der Acer Predator X34 bietet einen 34 Zoll (Bilddiagonale: ca. 86 cm) breiten Bildschirm im 21:9-Format. Der Monitor selbst ist hochwertig verarbeitet. Qualitativ gibt es nicht viel am IPS-Display auszusetzen. Die Farbabdeckung von 93% sRGB und 71% AdobeRGB ist für die Preisklasse angemessen, vor allem für einen Gaming-Monitor. Ebenfalls sehr gut ist die maximale Farbabweichung von 2.2 DeltaE, während die Luminanz-Homogenität etwas schwächer ist. Besonders für Gamer hat der X34 aber noch ein paar Zückerchen auf Lager. Der Monitor ist mit Nvidias G-Sync-Technologie ausgerüstet und kann somit seine Bildwiederholungsrate dynamisch an die FPS des Spiels anpassen, sofern man eine Nvidia-Grafikkarte besitzt. Das breite Bildformat von 21:9 (3440 x 1440) ist beim Zocken ein wechselhaftes Vergnügen. Unterstützt ein Spiel das Format, macht es deutlich mehr Spass. In diversen Games ist das breitere Display sogar ein effektiver Spielvorteil, da man schlicht mehr sieht als der Gegner. Ausstattungsseitig sind je eine DisplayPort-, HDMI- sowie eine USB-Schnittstelle vorhanden. Hier gehts zum kompletten Test.

Kurzfazit: Für das Geld von 888 Franken bietet der Acer Predator X34A einiges: In Sachen Bildqualität muss sich der Monitor auch vor Fotoprofis nicht verstecken. Wer auf Breitbild und Curved steht, kann sich mit dem Predator X34 anfreunden.