Fotos ohne Standortverfolgung knipsen

Aktuelle Handys speichern bei Fotos auch GPS-Daten. Was nützlich sein kann, ist aber in vielen Fällen unerwünscht. So schalten Sie die Standortverfolgung aus.

von Simon Gröflin 13.09.2017

Manche Handy-Nutzer dürften beim Einrichten nicht einmal bemerkt haben, dass die Kamera-App des Smartphones auch unerwünscht GPS-Daten mit aufzeichnet. Zum Glück lässt sich das Ganze schnurstracks wieder ausschalten, wenn man nur weiss, wo sich die Einstellung versteckt. Wir weisen Ihnen den Weg.

Automatische Alben von Aufenthaltsorten können auch gruselig sein (Google Fotos) Automatische Alben von Aufenthaltsorten können auch gruselig sein (Google Fotos)

Samsung & Co.: Die meisten hausgemachten Kamera-Apps verfügen über ein Einstellungs-Menü. Erkennbar ist dieses am Zahnradymbol, über das man zur Ortsdatenspeicherung gelangt. Meist heisst die Funktion «Geotagging» (Samsung) oder auch «Fotos mit Geotag versehen». Bei einem Sony Xperia XZ1 beispielsweise ist die Tracking-Funktion etwas tiefer vergraben (unter Einstellungen/Mehr/Orte speichern). Wenn Sie dort den Schalter umlegen, lässt sich Ihr Standort nicht mehr auf Google Fotos & Co. verfolgen.

Stock-Android: Bei der Google-Kamera-App gehen Sie ebenfalls auf die Einstellungen (links im Hamburger-Menü), bis Sie den Regler für Standort speichern vorfinden. Diesen legen Sie um.

Links: Google-Kamera, rechts: Samsung-Kamera Links: Google-Kamera, rechts: Samsung-Kamera © Screenshot / PCtipp