Test: Teufel Rockster Go

Teufel lanciert einen neuen, mobilen Bluetooth Speaker. Wie schlägt sich dieser in unserem Härtetest?

von Florian Bodoky 11.02.2019

Laut und optisch auffällig: der Rockster Go von Teufel Laut und optisch auffällig: der Rockster Go von Teufel © Teufel

Die deutschen Audio-Experten von Teufel lancieren mit dem Teufel Rockster Go den neuen kleinsten Bruder der Teufel-Rockster-Familie – einen Bluetooth Speaker. Der Nachfolger des Rockster XS soll nicht nur klanglich, sondern auch in Sachen Wasserfestigkeit und Robustheit Fortschritte gemacht haben.

Ins Auge sticht zunächst die Bauform des Rockster Go. Im Gegensatz zur Spartenkonkurrenz, welche die Zylinderform fast zur «conditio sine qua non» erklärt hat, kommt der Speaker von Teufel in einer horizontalen Bauweise daher und erinnert im ersten Moment fast ein wenig an den alten Handheld der Firma Sega (Gamegear). Bei dem in Kunststoff gehaltenden Gehäuse mit gummierter Oberfläche und engmaschiger Gitterfront fällt zudem die mittig angebrachte Membran mit dem Teufellogo und die rote Umrandung auf. Auf der Rückseite sind zudem noch zwei Halterelemente angebracht. Auch wenn wir bezüglich der Stabilität dieser Membran etwas skeptisch sind, die schützende Silikonschicht scheint etwas dünn zu sein, gefällt uns die Design-Idee.

Speaker aufs Stativ?

Die Bedienelemente sind sowohl auf dem Speaker als auch auf dessen Rückseite angebracht – auf Letzterer finden sich die Power- und die Bluetooth-Taste sowie eine kleine LED, die über den Akku-Zustand informiert. Oben gibts die Wiedergabe- sowie die Lautstärkeregelung und einen Startbutton für den Smartphone-Assistenten. Cool: Mittels verschiedener Tastenkombinationen erreicht man andere Funktionen, für die sonst Sondertasten notwendig gewesen wären. Drückt man beispielsweise Play und Lauter, kommt der nächste Song. Auf der rechten Seite befinden sich hinter einer Abdeckung ein Klinken- und ein Micro-USB-Anschluss. Der Rockster Go ist also nicht ausschliesslich über Bluetooth nutzbar. Interessant: Auf der Unterseite entdeckten wir ein Gewinde. Offenbar lässt sich der mobile Speaker bei Bedarf auf ein Stativ schrauben.

Punch-Bass und trotzdem ausbalanciert

Einmal verbunden, lässt sich ordentlich sounden. Wir verorten einen starken, punchigen Bass und fein austarierte, detaillierte Höhen. Zudem fällt ein breites Wiedergabefeld auf – die oftmals stark in eine Richtung gesteuerten Soundelemente des typischen Bluetooth Speakers bleiben uns hier erspart. Der Rockster Go ist zudem aptX-zertifiziert, was sich positiv auf die Übertragung hoch gesampelter Audiofiles auswirkt. Zudem beherbergt der Speaker einige praktische Features: So lassen sich zwei Speaker koppeln für Sound aus verschiedenen Richtungen oder der Speaker dudelt fröhlich weiter, wenn er in der vollen Badewanne landet. Dank IPX7-Zertifizierung hält er das aus – Outdoor-Einsätze sind also möglich. Der Akku hält derweil gut rund zwölf Stunden durch, bevor der Rockster Go die Segel streicht. Positiv fiel im Test zudem auf, dass es zwischen Audio-Device und Speaker auch mal gut 20, 30 Meter Distanz sein dürfen, ohne dass die Bluetooth-Verbindung Probleme bekundet.

Einige Kleinigkeiten vermissen wir allerdings: So hätte statt des Micro-USB- auch gern ein USB-C-Port verbaut werden dürfen – schnelle(re)s Aufladen lässt grüssen. Zudem wäre ein Verbinden über NFC cool gewesen. Ein wenig schade auch, dass sich die Box nicht über eine App steuern lässt. 

Fazit

Der Rockster Go überzeugt mit einem enorm starken Klangbild für seine geringe Grösse. Auch die Verarbeitung überzeugt. Einige Kleinigkeiten, wie z.B. eine fehlende App, oder die für Ultramobilität etwas klobige Bauform sorgen für einen kleinen Abzug. 

Teufel Rockster Go

Positiv:
Sound, Akku
Negativ:
Fehlende App, kein USB-C-Port
Details:
Bluetooth Speaker, Frequenzbereich: 60 bis 20'000 Hertz, 3,5-mm-Klinken-Port, Micro-USB-Port, IPX7
Strassenpreis:
Fr. 169.–
Info:
teufel.ch
PCtipp-Bewertung:
4.5 Sterne

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