Mega-Sales im Interdiscount-Flyer

Wenn alles raus muss, purzeln bei Interdiscount die Preise. Für Fr. 1799.90 gibts einen edlen Sony-OLED-TV. Und auch ein Tiefpreis-SSD von Samsung könnte für Furore sorgen. PCtipp checkt die Schnäppchen.

von Daniel Bader 15.02.2019

In der Bildergalerie (unten) zeigt Ihnen PCtipp die aktuellen Angebote von Interdiscount im Schnelldurchlauf. Auf den Folgeseiten finden Sie unsere Beurteilungen der Geräte. Bitte bedenken Sie, dass es sich bei den Angeboten meist um zeitlich und in ihrer Stückzahl begrenzte Geräte handelt.

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Highlights im Interdiscount-Flyer

Flyer-Check 1: 4K-Fernseher

Sony Bravia KD55AF8BAEP: starker OLED-Fernseher Sony Bravia KD55AF8BAEP: starker OLED-Fernseher © PCtipp

Was: Flachbildschirm-TV Sony Bravia KD55AF8BAEP OLED
Wo: in jeder Interdiscount-Filiale und unter www.interdiscount.ch
Wann: ab sofort, bis zum 24. Februar 2019, solange Vorrat reicht
Preis: Fr. 1799.90

Interdiscount verlangt für den 55 Zoll grossen OLED-TV (Bilddiagonale: 139 cm) Fr. 1799.90. Der Ultra-HD-Fernseher bietet nicht nur ein 1-a-Bild, sondern auch eine revolutionäre Sound-Funktion.

Die Ausstattung:

  • Modell: Bravia KD55AF8BAEP OLED
  • Bilddiagonale: 55 Zoll (ca. 139 cm)
  • Auflösung: UHD (3840 × 2160 Pixel)
  • Tuner (Twin): DVB-T/-C/-CI+/-S2
  • Funktionen: Triluminos-Display, Android TV, HDR10, Acoustic Surface etc.
  • Anschlüsse: 4 × HDMI 2.0, 2 × USB 2.0, USB 3.0, LAN/WLAN, etc.
  • Energieeffizienzklasse: B (ca. 149 Watt, Herstellerangabe)
  • Masse: 123 × 26 × 72 cm (B × T × H in cm)
  • Garantie: 2 Jahre Bring In

PCtipp meint: Der für einen Strassenpreis von Fr. 1799.90 erhältliche OLED-TV wird von einem dünnen Aluminiumrahmen (0,3 cm) umgeben. Zu den Anschlussmöglichkeiten zählen vier HDMI-2.0-Ports. Auch LAN und WLAN gehören selbstverständlich zur Grundausstattung. USB-Schnittstellen sind drei vorhanden: zwei als USB-2.0-Varianten und ein 3.0-Port für den Anschluss stromhungriger Speicher. Beibehalten hat Sony beim KD55AF8 das eigenentwickelte Triluminos-Display. Zu den weiteren Top-Features zählen der X1-Extreme-Prozessor sowie der X-tended-Dynamic-Range-Pro und HDR-10-Support, um extrem hohe Kontrastverhältnisse im angezeigten Bild zu ermöglichen. Das Highlight des Fernsehers ist aber der auf der Rückseite verborgene Lautsprecher. Hinter dem Bildschirm sitzen dazu sogenannte Aktuatoren, welche die «akustische Oberfläche» (Sony nennt dies «Acustic Surface») mittels Schwingungen erzeugen: Töne, Sprache, sprich die gesamte Akustik, soll so positionsgenau wiedergegeben werden: Fliegt etwa ein Vogel von links nach rechts durchs Bild, so hört der Zuschauer dessen Flügelschlag genau dort, wo er sich gerade befindet. Dadurch, dass quasi die komplette Bildschirmfläche als Resonator genutzt wird, erhält der AF8 ein riesiges, räumliches Klangvolumen. Hier gehts zum Test.

Fazit: Sonys Bravia KD55AF8BAEP ist zugleich ein Blickfang für die Augen und ein Hörgenuss für die Ohren. Der Spitzenfernseher überzeugt beim Design und bei der Bedienung. Die Bildqualität ist dank Triluminos-Display und OLED-Technologie top. Der Preis von Interdiscount geht ebenso in Ordnung.

Lesen Sie auf der nächsten Seite des Express-Check: Convertible (Notebook) HP Envy x360 15-cn0867nz für Fr. 799.90

Express-Checks: Auf dieser Seite präsentiert Ihnen der PCtipp weitere Angebote des aktuellen Interdiscount-Flyers. Die folgenden Kurzfazits sollen Ihnen helfen, ein im Prospekt gezeigtes Angebot besser einordnen zu können. Bitte bedenken Sie: Informieren Sie sich bei Bedarf auch vor Ort, um sich so ein genaueres Bild des Angebots machen zu können. Die Angebote sind wie folgt erhältlich:

Flyer-Check 2: Convertible (Notebook)

HP Envy x360 15: aktuelles Convertible mit Super-Akkulaufzeit HP Envy x360 15: aktuelles Convertible mit Super-Akkulaufzeit © HP

Wo: in jeder Interdiscount-Filiale und unter www.interdiscount.ch
Wann: ab sofort, bis zum 24. Februar 2019, solange Vorrat reicht

Express-Check: Convertible (Notebook) HP Envy x360 15-cn0867nz für Fr. 799.90. Beim Interdiscount-Angebot des HP Envy x360 15-cn0867nz handelt es sich um ein günstiges Convertible, das es aber durchaus in sich hat. Als Prozessor arbeitet eine aktuelle Core-i7-CPU (Modell 8550U, Vierkernprozessor, max. Takt: 4 GHz), insgesamt 8 GB an Arbeitsspeicher sowie ein 256 GB grosser SSD-Datenspeicher. Letzterer ist Standard für einen Laptop dieser Preisklasse. Der berührungsempfindliche 15,6 Zoll grosse Bildschirm löst mit Full HD (1920 × 1080 Bildpunkten) auf. Das für Home-Office- und Business-Aufgaben spezifizierte 2-in-1-Modell bietet keinen separaten Grafikchip, sondern nutzt die in der CPU integrierte Grafikeinheit Intel UHD Graphics 620. Diese 3D-Einheit taugt mittlerweile für die hochauflösende Videowiedergabe respektive deren Bearbeitung, wenn daran keine allzu grossen Anforderungen gestellt werden. Anschlussseitig verbaut HP in das 2 kg schwere Modell einen HDMI- und zwei USB-3.0-Ports. Ein optisches Laufwerk fehlt. LAN und WLAN gehören hingegen zum Bestandteil des Windows-10-Notebooks. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit 12:45 Stunden an. In der Praxis dürfte sie auf etwa 8 Stunden schrumpfen, was allerdings immer noch ein hervorragend hoher Wert ist, bedenkt man die Spannweite des Convertibles.

Kurzfazit: HPs Envy x360 15-cn0867nz ist ein ordentlich ausgestattetes Office-Notebook, mit dem sich vor allem dank der langen Akkulaufzeit von unterwegs prima arbeiten lässt. Die SSD-Kapazität geht noch in Ordnung. Tipp: Vor dem Kauf unbedingt im Laden überprüfen. Wenn Ihnen das Gerät beim Test vor Ort zusagt, können Sie den Kauf des Notebooks erwägen. Wir finden: ein faires Interdiscount-Angebot.

Lesen Sie auf der nächsten Seite des Express-Check: Spiegelreflexkamera Nikon D5600 (inkl. Objektiv 18–105 mm) für Fr. 899.90

Flyer-Check 3: Spiegelreflexkamera

Nikon D5600: starke DSLR für den Einstieg Nikon D5600: starke DSLR für den Einstieg © PCtipp

Wo: in jeder Interdiscount-Filiale und unter www.interdiscount.ch
Wann: ab sofort, bis zum 24. Februar 2019, solange Vorrat reicht

Express-Check Preis: Spiegelreflexkamera Nikon D5600 (inkl. Objektiv 18–105 mm) für Fr. 899.90. Zugegeben, die Kamera ist mittlerweile schon seit zwei Jahren auf dem Markt erhältlich. Dennoch hat sie auch heute noch ihre Vorzüge. Der Nachfolger der D5500 platziert sich als hochwertiges Einstiegsmodell, weist aber bereits weitreichendere Funktionen auf. Zum einen ist das Gehäuse der D5600 auf das Minimum reduziert. Die Folge: Die Kamera mit 24,2-Mpx-Bildsensor (Halbformat/DX) ist schlanker als ihr Vorgänger und verfügt auch über einen etwas tieferen respektive festeren Griff. Zum anderen setzt Nikon auf moderne Funktionen wie Touch-Steuerung und Wi-Fi, ohne dabei die traditionellen Methoden zu vernachlässigen. Das komplett dreh- und wendbare Display vereinfacht mit seiner Touch-Steuerung besonders die Navigation durch die Menüs. Die beste Funktion des Touchscreens ist aber die Fokuspunktauswahl. Dabei kann der Fokuspunkt der Kamera per Wischbewegungen auf dem Display verschoben werden. Dies aber nicht nur im Live-View, sondern auch wenn das Display ausgeschaltet und die Kamera am Auge ist. Die herkömmliche Auswahl per Steuerkreuz funktioniert nach wie vor. Verbaut ist ausserdem ein Wi-Fi- und ein NFC-Modul, mit dem Sie Fotos direkt an eine Smartphone-App senden und die Kamera fernsteuern können. Dazu kommen die Vorzüge einer DSLR wie grössere Bedienelemente und ein – wie bereits erwähnt – ordentlicher Griff. Schön: Das Interdiscount-Angebot umfasst das Nikkor-Objektiv 18–105 mm, ƒ/3,5–5,6 mit optischer Bildstabilisation.

Kurzfazit: Nikons D5600 bringt vieles mit, was eine moderne DSLR braucht – etwa Funktionen wie Touch-Steuerelemente und Wi-Fi. Eine ideale Kamera für alle, die in der digitalen Fotografie auf gutem Niveau einsteigen möchten. Daumen hoch.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: SSD-Speicher Samsung 860 QVO (2 Terabyte) für Fr. 318.90

Flyer-Check 4: SSD-Speicher

Samsung 860-QVO (2 TB): SSD zum absoluten Tiefpreis Samsung 860-QVO (2 TB): SSD zum absoluten Tiefpreis © Samsung

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Express-Check: SSD-Speicher Samsung 860 QVO (2 Terabyte) für Fr. 318.90. Mit seiner neuen SSD-Serie 860 QVO, die in Versionen mit 1, 2 und 4 Terabyte verfügbar ist, prescht der Hersteller in neue Preisregionen vor. Das von Interdiscount angebotene 2 Terabyte grosse SSD-Modell wechselt für Fr. 318.90 den Besitzer (Gigabyte-Preis: 15,9 Rappen). Der Datenträger kommt im 2,5-Zoll-Formfaktor. Der Datenträger selbst misst 10 × 6,9 × 0,68 cm (L × B × H). Als Schnittstelle setzt Samsung auf den SATA-III-Standard, der eine maximale Übertragungsrate von bis zu 600 Megabyte pro Sekunde bietet. Samsung adressiert die QVO-Serie als Alternative zum herkömmlichen Desktop-Speicher, zielt aber auch auf Notebooks, die einen hinreichend grossen Einschubplatz sowie eine passende Schnittstelle besitzen und sich somit bequem upgraden lassen. Funktionsseitig zeigt sich der Datenträger auf der Höhe der Zeit: Unterstützt werden die Performance-Features «TRIM», «Garbage Collection» sowie «TurboWrite». Auch die bekannten SMART-Funktionen (z.B. Auslesen des Gesundheitszustandes des Datenträgers) und die AES-Verschlüsselung beherrscht der SSD-Speicher. Damit Samsung überhaupt solch grosse Kapazitäten bewerkstelligen kann, kommen die eigenentwickelte «4 Bit MLC NAND»-Technologie und ein MJX-Controller zum Einsatz. Bildlich kann man sich den Aufbau solch eines QVO-Datenträgers wie kompakt aufeinander gestapelte Paletten (= Speicherzellen) vorstellen, die Schicht für Schicht miteinander verbunden sind und so sehr schnelle Zugriffszeiten über Arrays hinweg ermöglichen. Schön: Samsung gibt eine dreijährige Garantie auf den Datenträger. Hier gehts zum ausführlichen Test zum gleichnamigen Modell mit einer Kapazität von 4 Terabyte.

Kurzfazit: Schnell und endlich auch richtig preiswert: Samsungs SSD-Speicher der neuen 860-QVO-Serie könnte den langsameren, klassischen HDDs den Todesstoss versetzen. Aber: Der Interdiscount-Preis zählt nicht ganz zu den günstigen Angeboten für dieses SSD.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Tower-PC Medion Erazer P67014 für Fr. 999.90

Flyer-Check 5: Tower-PC

PC Medion Erazer P67014: kompakter Gaming-PC PC Medion Erazer P67014: kompakter Gaming-PC © PCtipp

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Express-Check: Tower-PC Medion Erazer P67014 für Fr. 999.90. Der Gamer-PC im rassigen Midi-Tower-Format (17 × 42 × 39 cm, B × T × H) ist prima ausgestattet. Als Recheneinheit kommt der aktuelle Sechskernprozessor Core i5-8400 (max. 4 GHz) zum Einsatz, der CPU steht mit dem GeForce GTX 1050 Ti (4 GB Videospeicher) ein ordentlicher Mittelklasse-3D-Chip zur Seite. Beim Speicher setzt Medion auf eine SSD-HDD-Kombination von 256 GB (SSD) und 2 Terabyte (HDD). Flankiert werden die Komponenten von insgesamt 16 GB an Arbeitsspeicher. Auch ein optisches Laufwerk in Form eines DVD-Brenners ist verbaut. Hier hätte dem Modell ein Blu-ray-Kombi-Brenner etwas besser zu Gesicht gestanden. Schöne Beigabe: Dafür mit im Paket sind eine Maus-Tastatur-Kombination. Sämtliche Anschlüsse (4 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, USB 3.1 Typ-A, USB 3.1 Typ-C) sowie auch Gbit-LAN befinden sich rückseitig und sind gut zu erreichen.

Kurzfazit: Medion schafft mit dem Erazer P67014 einen guten Spagat aus Ausstattung, Tempo, Design und Preis. Und: Der Preis von Interdiscount für den kompakten Gaming-Rechner geht in Ordnung.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Multifunktionsgerät (Tinte) Canon Pixma TS6151 White für Fr. 79.90

Flyer-Check 6: Multifunktionsgerät (Tinte)

Canon Pixma TS 6151: elegantes Multifunktionsgerät Canon Pixma TS 6151: elegantes Multifunktionsgerät © PCtipp

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Express-Check: Multifunktionsgerät Canon Pixma TS6151 White für Fr. 79.90. Das MFG beherbergt im eleganten und kompakten Chassis fünf separate Tintenpatronen: Eine schwarze für den Textdruck sowie gleich vier Farbpatronen (Magenta, Cyan, Gelb und Schwarz), mit denen sich farbige Grafiken und Fotos erstellen lassen. Zur geschätzten Reichweite und den Seitenpreisen der originalen XXL-Patronen: Beim schwarz-weissen Textdokumentendruck werden 600 A4-Seiten (Preis: ca. Fr. 25.–, Seitenpreis: 4,1 Rappen) angegeben. Wird mithilfe der vier farbigen Patronen gedruckt, reicht das Druckmittel entsprechend überschlagsmässig für 830 Seiten (Seitenpreis: 12 Rappen). Die Bedienung ist Canon-typisch: Das Modell sowie die Bedienung per 7,5-cm-Farb-Touchscreen bietet auf seinem berührungsempfindlichen Bildschirm Buttons wie Print, Kopie oder Scan an. Dokumente wie Bilder lassen sich auf den PC, in einen Netzwerkordner oder gleich in die Cloud speichern. Die Struktur ist dabei einfach gehalten, Untermenüs sehr reduziert, was vor allem Einsteigern hilft. Das Multifunktionsgerät ist mit automatischem Duplexdruck ausgestattet, dafür fehlt eine Fax- wie auch, was schmerzhafter ist, eine ADF-Einheit, um Dokumente in einem Rutsch zu digitalisieren oder zu kopieren. Das Standardpapierfach nimmt bis zu 120 Blatt im A4-Format auf. Das Modell kann mithilfe der Canon-eigenen «Print»-App auch per Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Damit lassen sich auch die Tintenfüllstände kontrollieren.

Kurzfazit: Canons Pixma TS6151 ist ein guter Multifunktionsfotodrucker mit hervorragender Druckqualität. Die Druckkosten, die das Gerät im Betrieb verursacht, sind allerdings nur mit den XXL-Patronen als noch günstig zu bezeichnen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite den Express-Check: Smartphone Huawei Mate 20 Lite für Fr. 349.–

Flyer-Check 7: Smartphone

Huawei-Mate-20-Lite: Günstling mit viel Ausstattung Huawei-Mate-20-Lite: Günstling mit viel Ausstattung © PCtipp

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Express-Check: Smartphone Huawei Mate 20 Lite für Fr. 349.–. Von der Optik her unterscheidet sich das Mate 20 Lite nicht gross von den Geräten der P-Serie, die Huawei im März 2018 lanciert hat: Ein schlankes Glas-Alu-Gehäuse und der unvermeidliche Notch auf der Front, der gegenüber der P-Serie in der Länge noch etwas gewachsen ist. Wie bei der Lite-Serie üblich, befindet sich der Fingerprintreader auf der Rückseite, gleich unterhalb der vertikal angeordneten Linsen. Das 6,3-Zoll-LCD-Display wirkt fast schon riesig. An der Front und auf der Rückseite erwarten uns zudem jeweils zwei Kameralinsen, die mit 24 Megapixeln plus 2 Megapixeln (Front) und 20 Megapixeln plus 2 Megapixeln (Rückseite) auflösen. Die Display-Auflösung beträgt 2340 × 1080 Pixel. Im Innern des Phones werkelt der Midrange-Prozessor Kirin 710. Die 4 Gigabyte RAM verrichten ihre Arbeit nach Plan. Die Bedienung läuft flüssig, ohne Hakeln oder Hänger beim Starten von Apps. Beim Mate 20 Lite ist zudem das ganze Schnittstellen- und Hardware-Programm an Bord: ein MicroSD-Slot, WLAN-AC, NFC, Bluetooth 4.2, ein LTE-Modul und: ein Klinkenport! Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 8.1. Der Akku besitzt eine Kapazität von 3750 mAh und hielt im Test etwa zwei Tage durch. Dank der Schnellladetechnik werden für einen kompletten Ladevorgang 2,5 Stunden benötigt (0 auf 100 Prozent). Auch beim Mate 20 Lite setzt Huawei auf KI-Unterstützung beim Fotografieren, kann aber im Vergleich zu den teuren Mates nicht ganz mithalten. Geschossene Bilder sind aber im Gros solide, detailliert und scharf genug. Hier gehts zum kompletten Test.

Kurzfazit: Trotz kleinerer Einbussen, vor allem bei der Kamera, ist das Huawei Mate 20 Lite ein überzeugendes Midrange-Phone.