Top-5-Apps: Finde einen Parkplatz

In der Innenstadt einen Parkplatz zu finden, kann stressig sein. Dies sind die besten fünf Apps, um einen Parkplatz zu finden, zu teilen oder direkt via Smartphone zu bezahlen.

von Claudia Maag 06.02.2019 (Letztes Update: 05.06.2019)

1. ParkU (The Parking App)

ParkU: Mit der App kann man in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und den Niederlanden einen Parkplatz finden und bezahlen ParkU: Mit der App kann man in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und den Niederlanden einen Parkplatz finden und bezahlen © cm/PCtipp

Mit der ParkU-App kann man in der Schweiz [1], in Deutschland, Österreich und den Niederlanden via App parkieren. ParkU zeigt verfügbare Parkplätze und Parkhäuser in der Nähe an. 

In der Schweiz gilt dies in folgenden Innenstädten: Aarau, Basel, Bern, Davos, Luzern, Genf, Lausanne, St. Gallen und Zürich. In Europa sind laut App-Entwickler in über 30 Ländern Informationen zu 6 Millionen Parkplätzen verfügbar. 

Man kann nach einem Ziel (Adresse) suchen und die Parkdauer auswählen. Ein blaues Parking-Icon zeigt an, wo sich (in der Nähe) ein freier Parkplatz befindet. Durch Tippen auf das blaue Symbol erhält man weitere Informationen wie Adresse, Verfügbarkeit und Preise. 

Man kann Parkplätze auch im Voraus reservieren. Mittels Filteroption kann nach Parkplatztyp, -eigenschaften und -tarifen gesucht werden. Ausserdem gibt es Eigenschaften wie «Überwacht», «Barrierefrei» oder «Dauerparken».

Parkieren am Strassenrand ist im Play Store nur für Deutschland oder Österreich erwähnt. Ein kurzer Versuch für das Sihlcity-Areal in Zürich ergab die Information, dass es derzeit keine mobile Zahlungsoption gebe.

ParkU ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones verfügbar. Die App verzeichnet im Play Store 50'000 Downloads und erhält bei den Bewertungen 3 Sterne. ParkU wurde 2012 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin.

Update 1. Juli 2019: ParkU stellt seinen Dienst nun doch nicht ein, da im letzten Moment Investoren gefunden wurden.

[1] Update 5. Juni 2019: ParkU stellt seinen Dienst zum 30. Juni in der Schweiz ein (PCtipp berichtete). Die Nutzer-Bewertungen in den vergangenen paar Monaten sind zudem fast durchwegs schlecht.

2. SBB P+Rail

Die Technologie für die SBB-App stammt vom Unternehmen «park it» Die Technologie für die SBB-App stammt vom Unternehmen «park it» © cm/PCtipp

Für Pendler, welche die Vorteile von Autos und dem öffentlichen Verkehr gerne verbinden, gibt es P+Rail der SBB. 

Man erfasst «seinen» P+Rail-Standort; mehrere Standorte zu erfassen, ist ebenfalls möglich. Nach einem Tipp darauf sieht man, wie viel am entsprechenden Ort ein Parkplatz pro Stunde respektive für 24 Stunden sowie ein Tages-Parkbillett kostet. Start- und Endzeit sind einstellbar. Einen Parkplatz zu reservieren, ist nicht möglich. 

SBB P+Rail ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones verfügbar. Die App verzeichnet im Play Store 10'000 Downloads und erhält bei den Bewertungen 3,1 Sterne. SBB P+Rail ist ein Angebot der SBB, das 2014 lanciert wurde. Die Technologie für die App stammt vom Unternehmen «park it». 

3. Parkingpay

Lösung aus Dietikon: Laut Play Store sind schweizweit über 60'000 Parkplätze in Städten, Einkaufszentren und Parkhäusern verfügbar Lösung aus Dietikon: Laut Play Store sind schweizweit über 60'000 Parkplätze in Städten, Einkaufszentren und Parkhäusern verfügbar © cm/PCtipp

Mit der Parkingpay-App kann man gebührenpflichtige Parkplätze nutzen und bezahlen. Laut Play Store sind schweizweit über 60'000 Parkplätze in Städten, Einkaufszentren und Parkhäusern verfügbar.

Mögliche Zahlungsmittel: Kreditkarten, PostFinance Card und E-Finance, Lastschrift LSV+/DirectDebit, Bank-/Postüberweisung, Einzahlungsschein, Rechnung (nur Firmen).

Nebst der App gibt es den Parkingpay-Badge, mit dem man bargeldlos in Parkings mit Schranken ein- und ausfahren kann. Ein kurzer Test in Zürich zeigte, dass dieser wohl meistens benötigt wird. Wenn ein Parkplatz das Ein-/Ausfahren/Badge-Symbol rechts davon anzeigt, wird bei diesem Parking ein Badge benötigt. Laut App muss mindestens ein Badge in der App erfasst/bestellt sein.

Parkingpay ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones verfügbar. Die App verzeichnet im Play Store 10'000 Downloads und erhält bei den Bewertungen 3,1 Sterne. Parkingpay wird von der Digitalparking AG betrieben und hat seinen Sitz in Dietikon.

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4. ParkingMe – der Parkhausfinder

Parkhäuser finden, Tarife vergleichen, Route anzeigen, Status erfahren und vieles mehr – aber nicht via App bezahlen Parkhäuser finden, Tarife vergleichen, Route anzeigen, Status erfahren und vieles mehr – aber nicht via App bezahlen © cm/PCtipp

ParkingMe bietet Informationen zu Preisen, Besonderheiten (Durchfahrtshöhe, Überwachung), Strassenangaben, Öffnungszeiten, Zahlungsmöglichkeiten, Route zu einem Parkkhaus sowie Anzeige auf einer Karte.

Das Finden eines Parkplatzes ist laut Entwickler verfügbar für alle Schweizer Städte, die ein Parkleitsystem (PLS) eingerichtet haben. In der App gibt es die Tabs Parking, Karte, in der Nähe und Favoriten. 

ParkingMe zeigt das naheliegendste Parkhaus an, bietet eine integrierte Karte, auf der verfügbare Parkhäuser angezeigt werden und informiert über die aktuelle Parkplatzanzahl sowie den Status des Parkhauses (z.B. «Offen»). Nachdem man ein Parkhaus ausgewählt hat, finden sich nebst den genannten Details auch Preise und Öffnungszeiten sowie eine Kapazitätsübersicht. Ausserdem kann man für eine Route entweder die Koordinaten kopieren oder in einer Karten-App öffnen lassen.

Parkhäuserinfos gibt es für: Basel, Bern, Biel, Cossonay Ville, Genf (Stadt und Flughafen), Fribourg, Konstanz (D), Lausanne, Luzern, Morges, Neuenburg, Nyon, Onex, Prilly, Pully, Solothurn, St. Gallen und Zürich (Stadt und Flughafen).

Hinweis: Leider kann man mit dieser App den Parkplatz nicht direkt bezahlen.

ParkingMe ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones verfügbar. Die App verzeichnet im Play Store über 1000 Downloads und erhält bei den Bewertungen 4,1 Sterne. ParkingMe wird von der schweizerischen Entwicklerfirma SwissDev betrieben und hat seinen Sitz in Baden.

5. Ampido Parkplatz Sharing

So kann man seinen Parkplatz auch stundenweise vermieten und teilen So kann man seinen Parkplatz auch stundenweise vermieten und teilen © cm/PCtipp

Mit Ampido kann man seinen beispielsweise tagsüber freistehenden Parkplatz vermieten. Wer mit dem Auto zur Arbeit pendelt, kann sofort oder im Voraus den nächsten freien Parkplatz in der Nähe seiner Arbeit finden.

Laut Entwickler kann man den Parkplatz bis zu 30 Tage im Voraus reservieren. Die Parkgebühr kann man über die App bezahlen. Ampido bietet ausserdem Navigation zum Parkplatz. In der Schweiz ist das Angebot allerdings noch etwas überschaubar.

Ampido ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones verfügbar. Die App verzeichnet im Play Store über 50'000 Downloads und erhält bei den Bewertungen 4,2 Sterne. Ampido wird von der Kölner Ampido GmbH betrieben.