OneDrive: ab März nur noch 1 Terabyte für Abonnenten

Ab dem 1. März 2017 ist definitiv Schluss mit dem ursprünglich «unbegrenzten OneDrive Speicher» für Office-365-Abonnenten.

von Simon Gröflin 05.12.2016

Bei Microsofts OneDrive-Onlinespeicher sind in wenigen Monaten keine Überschreitungen der 1-Terabyte-Obergrenze mehr möglich. Damals, vor Oktober 2014, hat das Unternehmen noch damit geworben, für alle Office-365-Abonnenten unlimitierten Speicher zur Verfügung zu stellen. Nach knapp einem Jahr folgte der Dämpfer: Die Microsoft-Wolke sei von einigen Nutzern missbraucht worden. Darauf kam von Redmond die Ankündigung, eine Limitierung auf 1 Terabyte Cloud-Speicher einzuführen. Dass dieser Stichtag nun auf den 1. März 2017 fallen dürfte, bestätigen erste Hinweise von Office-365-Abonnenten. Berichtet darüber haben unter anderem das Portal Neowin und Microsoft-Insider Paul Thurrott, der von einem Leser einen Screenshot erhalten hat.

Microsofts OneDrive-Sparpläne sorgten für Kritik

Immerhin räumte Microsoft seinen Abonnenten seit der Rotstiftankündigung vom Oktober 2014 genug Zeit ein, die Speicherpläne zu überdenken. Die Redmonder mussten aber dafür einiges an Kritik einstecken.

Wer OneDrive kostenlos nutzt, erhält gegenwärtig 5 Gigabyte OneDrive-Speicher gratis. Gratisbezüger mussten seit dem Juli 2016 ebenfalls mit einer Reduktion von 15 GB auf 5 GB vorliebnehmen. Das Hochladen neuer Dateien war ab diesem Datum nicht mehr möglich, jedoch wurden keine Daten gleich automatisch gelöscht. Ein Jahresabo mit Office 365 Home kostet gegen 60 Franken.