Alles über die Kamera im iPhone 7 (Plus)

DNG und RAW? Porträt-Modus? Farbtiefe? Cineastische oder optische Stabilisierung? Lernen Sie dazu.

von Klaus Zellweger 07.12.2016

Typisch Apple: Im Bestreben nach einer narrensicheren Bedienung verstecken sich viele interessante Details der Kamera. Dabei sind sie es, die Ihnen mehr Kontrolle überlassen und dafür sorgen, dass Bilder und Videos besser werden. Die folgenden Techniken und Zusammenhänge sollten Sie kennen, wenn Sie zu den ambitionierten iPhone-Fotografen gehören.

Erst gehen, dann rennen

Doch zuerst wollen wir sicherstellen, dass die Grundlagen sitzen. Diese gelten übrigens auch für die älteren iPhone-Modelle.

Allzeit bereit. Unter iOS 10 rufen Sie die Kamera direkt vom Sperrbildschirm auf, wenn Sie einmal nach links wischen. Aber das wussten Sie ja bereits.

Ein Wischen nach links und die Kamera ist da Ein Wischen nach links und die Kamera ist da © ze / PCtipp

Zitterpartie. Verwenden Sie für die Auslösung die Lautstärke-Taste am iPhone. Das Risiko verwackelter Bilder sinkt, wenn Sie nicht mit verdrehten Fingern auf das Display tippen müssen, um ein Foto zu schiessen.

Mit viel scharf. Der Autofokus des iPhones arbeitet mit einer Gesichtserkennung. Doch wenn er falschliegt oder Sie die Schärfe explizit verlagern möchten, tippen Sie kurz auf das Diplay, um die gewünschte Stelle zu markieren.

Die Gesichtserkennung hilft, die Schärfe auf den wichtigsten Teil zu legen Die Gesichtserkennung hilft, die Schärfe auf den wichtigsten Teil zu legen © ze / PCtipp

Licht und Schatten. Der Belichtungsmesser des iPhones versucht, das Beste aus einer Szene herauszuholen. Doch das klappt nicht immer. Um die Belichtung manuell zu steuern, tippen Sie auf die Stelle am Bildschirm, die wichtig ist. Solange die kleine Sonne neben dem gelben Quadrat eingeblendet ist, wischen Sie auf dem Display nach oben und unten, um die Belichtung anzupassen.

Die Belichtung lässt sich stufenlos korrigieren Die Belichtung lässt sich stufenlos korrigieren © ze / PCtipp

So und nicht anders. Das iPhone kann den Fokus und die Belichtung fixieren, damit Sie in aller Ruhe den Ausschnitt festlegen können. Drücken Sie auf dem Display solange auf die gewünschte Stelle, bis das gelbe Quadrat aufflackert und am oberen Rand der Hinweis AE/AF-SPERRE eingeblendet wird. Nun können Sie das Foto unter gleichbleibenden Bedingungen schiessen, ohne dass die Kamera nachfokussiert oder die Belichtung anpasst. Um diese Sperre aufzuheben, tippen Sie auf eine andere Stelle.

Belichtung und Fokus werden gespeichert, die Komposition erleichtert Belichtung und Fokus werden gespeichert, die Komposition erleichtert © ze / PCtipp

HDR-Aufnahmen

Manchmal sind die Helligkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen Bildteilen so gross, dass der Sensor der Kamera überfordert wird. In solchen Fällen hilft eine HDR-Aufnahme weiter (für «High Dynamic Range», locker übersetzt etwa «Hochkontrast-Bilder»). Dabei schiesst die Kamera mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung, so dass abwechslungsweise die Schatten und die Lichter korrekt erfasst werden. Anschliessend setzt die Software diese Aufnahmen zu einem neuen Bild zusammen, wobei nur die besten Informationen verwendet werden. Das Resultat ist ein Foto, das sowohl in den Schatten als auch den Lichtern noch Zeichnung aufweist.

Auch das iPhone kennt eine HDR-Funktion, die mit einem Tippen auf die Schaltfläche am rechten bzw. oberen Rand aktiviert wird:

Der HDR-Modus bewältigt auch höhere Kontraste Der HDR-Modus bewältigt auch höhere Kontraste © ze / PCtipp

Die Resultate sind meistens besser als bei einem Einzelbild. Doch bei actionreichen Motiven kann die Verzögerung zwischen den beiden Aufnahmen zu unschönen Geisterbilder sorgen. Wenn Sie zusätzlich zum HDR-Bild auch noch das Foto mit der normalen Belichtung speichern möchten, öffnen Sie die Einstellungen des iPhones. Tippen Sie auf den Bereich Fotos & Kamera und markieren Sie unter HDR (Hochkontrastbild) die Option Foto behalten.

Gestaltungsraster

Wenn das Hauptmotiv exakt in der Bildmitte positioniert wird, ist Langeweile vorprogrammiert. Dagegen hilft die uralte, aber ewig-gültige Drittelregel. Dabei wird das Bild in ein Raster aus 3x3 Feldern aufgeteilt. Die bildwichtigen Teile werden vorzugsweise auf einen Schnittpunkt gelegt. Dabei kann es sich um das Gesicht einer Person handeln (genauer: die Augen), einen Baum in der Landschaft oder ein knallbuntes Auto in einer farblosen Umgebung.

Mit der Drittelregel liegen Sie nie falsch Mit der Drittelregel liegen Sie nie falsch © ze / PCtipp

Die Anwendung der Drittelregel ist kinderleicht, denn das iPhone kann ein solches Raster auf dem Display einblenden. Öffnen Sie die Einstellungen des iPhones. Tippen Sie auf den Bereich Fotos & Kamera und markieren Sie die Option Raster.

Tipp: Achten Sie bei der Anwendung der Drittelregel unbedingt auf die korrekte Fokussierung, denn sonst stellt die Kamera eventuell auf einen Bildteil im Hintergrund scharf. Wenn die Schärfe am falschen Ort liegt, tippen Sie einfach auf die gewünschte Stelle, um den Fokus neu zu positionieren.

Panoramen

Beeindruckende Panoramen beherrscht das iPhone aus dem Effeff, und das in einem atemberaubenden Tempo. Um die Panorama-Funktion aufzurufen, wischen Sie in der Kamera-App am unteren Rand auf die Einstellung Pano.

Nehmen Sie das linke Ende des gewünschten Ausschnitts ins Visier, drücken Sie den Auslöser und bewegen Sie das iPhone nach rechts über die Szene. Dabei müssen Sie nicht den maximalen Winkel ausschöpfen, sondern können die Erfassung jederzeit mit einem erneuten Drücken des Auslösers beenden.

Panos: gerade halten und vor allem nicht kippen Panos: gerade halten und vor allem nicht kippen © ze / PCtipp

Während der Aufnahme folgen Sie einfach dem Pfeil – und der muss nicht unbedingt von links nach rechts zeigen. Tippen Sie den Pfeil einmal an, damit er seine Ausrichtung ändert und das Panorama in die andere Richtung aufgezeichnet werden kann. So könnten Sie vor dem Eiffelturm ein vertikales Panorama anfertigen, bei dem Sie die Kamera von unten nach oben bewegen. Spektakulär!

Tipp: Achten Sie vor allem darauf, dass Sie das iPhone während der Aufnahme nicht nach hinten oder vorne kippen – das zählt mehr als alles andere.

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Die Wahrheit über DNG und RAW

Das iPhone 7 kann wahlweise in JPEG oder DNG/RAW fotografieren. Im zweiten Fall werden die Bildinformationen nicht ganz so stark aufbereitet, wie bei den JPEGs. Leider ist dieses Thema gespickt mit viel «Wenn und «Aber».

Ist das DNG-Format ein RAW?

Nein. Eine RAW-Datei ist komplett unbearbeitet. Eine DNG-Datei kann durch die Kamera-Software bereits modifiziert worden sein. Die technischen Unterschiede finden Sie hier ausführlich dargelegt.

Sie erkennen die Bearbeitung durch die Kamera auch daran, dass die DNG-Datei besser aussieht, als sie es eigentlich dürfte. Ausserdem zeigt sie bei Aufnahmen im schwachen Licht klare Spuren der Rauschunterdrückung, weil das Bild zuschmiert. Bei einem RAW schmiert nichts zu; stattdessen wird einfach das Rauschen stärker abgebildet.

Was bringt DNG?

Leider nicht so viel, wie eine echte RAW-Datei bringen würde, weil die Software des iPhone 7 die Daten modifiziert. Zu den wichtigsten Vorzügen gehört der höhere Dynamikumfang und 16 Bit Farbtiefe. So lassen sich in den Lichtern und Schatten deutlich mehr Details herausarbeiten – erst recht, wenn die Fotos in einer spezialisierten Software wie Adobe Lightroom bearbeitet werden.

DNGs und Lightroom: ein ideales Paar für anspruchsvolle iPhone-Fotografen DNGs und Lightroom: ein ideales Paar für anspruchsvolle iPhone-Fotografen © ze / PCtipp

Die 16-Bit-Farbtiefe bedeutet wiederum, dass statt der 16.9 Millionen Farben bei JPEGs mehrere Milliarden Farben dargestellt werden können. Doch all den tollen Aussichten zum Trotz haben wir es immer noch mit einem Smartphone zu tun, das schneller an die Grenzen stösst, als eine «richtige Kamera». Trotzdem lohnt sich das DNG-Format, wenn Sie bereit sind, etwas mehr Arbeit bei der Nachbearbeitung zu investieren.

Nebenbei: Mir ist kein Smartphone bekannt, das tatsächlich in RAW fotografiert; stattdessen liefern alle bereits aufbereitete DNG-Dateien. Der Etikettenschwindel hat also System.

Wie fotografiere ich im DNG-Format?

Mit Apps von Drittanbietern, aber nicht mit der Kamera-App von Apple. Das DNG-Format kann zum Beispiel nicht zusammen mit dem digitalen Zoom verwendet werden (dazu später mehr). Apple hat das DNG-Format wahrscheinlich deshalb aus der Kamera-App verbannt, weil es bei den meisten Benutzern eher Verwirrung stiften würde.

Die populäre, mächtige Foto-App ProCamera bietet zum Beispiel die Option, DNG zusätzlich zum JEPG aufzuzeichnen. Dabei müssen Sie sich jedoch am iPhone 7 Plus für das Weitwinkel- oder Teleobjektiv entscheiden – eine Zwischenstufe ist nicht möglich, weil diese Software-Tricks der Idee von DNG zuwiderlaufen.

Die Einstellungen links für das Dateiformat und die Wahl des Objektivs Die Einstellungen links für das Dateiformat und die Wahl des Objektivs © ze / PCtipp

Das Zoom

iPhone 7. Wenn Sie mit dem iPhone 7 fotografieren, können Sie Motive heranholen, indem Sie auf dem Display der Kamera-App die Finger spreizen. Das ist jedoch Augenwischerei, denn tatsächlich werden einfach die vorhandenen Bildinformationen aufgeblasen, was zu einer Minderung der Qualität führt. Wenn sich also die Möglichkeit bietet, stattdessen näher an das Motiv heranzugehen, nutzen Sie diese! Die Bilder werden in jedem Fall besser.

iPhone 7 Plus. Beim iPhone 7 Plus können Sie zwischen zwei verschiedenen Brennweiten wählen: zwischen dem Weitwinkel mit 28 Millimeter und dem sehr leichten Tele mit 56 Millimeter. Zwischen den beiden Brennweiten schalten Sie mit einem Tippen auf die Schaltfläche 1x respektive 2x um.

Es geht aber noch subtiler. Halten Sie den Finger auf diese Schaltfläche gedrückt; jetzt können Sie stufenlos bis 10x zoomen.

Der Zoom funktioniert auch stufenlos Der Zoom funktioniert auch stufenlos © ze / PCtipp

Achtung: Bis 2x verwendet das iPhone 7 Plus ziemlich gewiefte Software-Tricks, um die besten Informationen aus beiden Kameras zu extrahieren und neu zusammenzusetzen. Alles, was über 2x hinausgeht, läuft jedoch wieder auf eine simple Vergrösserung des Ausschnitts hinaus und sollte tunlichst vermieden werden.

Porträts mit dem iPhone 7 Plus

Der Porträt-Modus ist zweifellos das Highlight des iPhone 7 Plus. Er funktioniert nur mit dem Teleobjektiv, doch das ist für Personenaufnahmen sowieso viel besser geeignet. Durch die Unterstützung des Weitwinkels wird zusätzliche eine dreidimensionale Tiefenkarte berechnet. Diese Karte bildet die Grundlage, um diese attraktive Unschärfe zu berechnen, die das Motiv vom Hintergrund abhebt.

Der Porträt-Modus arbeitet nicht immer fehlerfrei – aber meistens Der Porträt-Modus arbeitet nicht immer fehlerfrei – aber meistens © ze / PCtipp

Setzen Sie diesen Modus bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein, denn das iPhone 7 Plus speichert auf Wunsch eine zweite JPEG-Variante ohne Tiefeneffekt. Dazu müssen Sie sich lediglich davon überzeugen, dass in der Einstellung Fotos & Kamera unter Porträtmodus die Option Foto behalten aktiviert ist. So getan, können Sie nur gewinnen.

Das Porträt-Programm funktioniert mit verschiedenen Motiven, aber verlassen Sie sich nicht drauf – denn sein Name kommt nicht von ungefähr. Die Motiverkennung ist auf Gesichter und Körper getrimmt, sodass Sie mit diesen Motiven die besten Ergebnisse erhalten. Doch weil immer eine unveränderte Kopie gespeichert wird, sollten Sie hemmungslos damit experimentieren.

Funktioniert auch mit den obligatorischen «Meine-Füsse-sind-in-den-Ferien»-Fotos Funktioniert auch mit den obligatorischen «Meine-Füsse-sind-in-den-Ferien»-Fotos © ze / PCtipp

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Die Videofunktion

Auflösung

Das Wichtigste zuerst: Das iPhone 7 (Plus) filmt mit hoher 4K-Auflösung. Wenn immer möglich, sollten Sie ausschliesslich mit dieser Auflösung filmen – auch dann, wenn Sie noch keinen 4K-Fernseher besitzen.

Im Detail: 4K-Videos werden mit einer Datenrate von ca. 45 Mbit aufgezeichnet, also mit etwa 5,6 Megabytes pro Sekunde. Eine Minute 4K-Video verbrennt demzufolge etwa 336 Megabyte. Auf die Stunde hochgerechnet beträgt das Datenaufkommen ungefähr 20 Gigabytes.

Wenn auf Ihrem iPhone stets Platzmangel herrscht, sollten Sie trotzdem in 4K filmen und die Videos häufiger am PC sichern, um sie anschliessend aus dem Speicher des iPhones zu löschen. Ausserdem wir Speicherplatz immer billiger, sodass das Thema zunehmend an Bedeutung verliert. Sie werden sich in einigen Jahren selber auf die Schulter klopfen, weil Sie sich nicht mit weniger zufriedengegeben haben. Deshalb: Öffnen Sie jetzt die Einstellung Fotos & Kamera und markieren Sie unter Video aufnehmen die Option 4K (30 fps).

4K jetzt – oder Sie werden es später bereuen 4K jetzt – oder Sie werden es später bereuen © ze / PCtipp

(Nicht) stabilisierte Objektive

Das Objektiv des kleinen iPhone 7 ist mit einem optischen Bildstabilisator bestückt, der die kleinen Ruckler bei Freihandaufnahmen ausgleicht. Beim iPhone 7 Plus ist hingegen nur das Weitwinkel, aber nicht das Tele stabilisiert. Und dazwischen liegen Welten!

Die Unterschiede sind so dramatisch, dass Sie ohne Not nie mit der Tele-Linse filmen sollten. Versuchen Sie stattdessen, näher an das Motiv heranzukommen. Hier ein Beispiel, der noch mit dem iPhone 6s (ohne optischen Stabilisator) und dem iPhone 6s Plus (mit Stabilisator) angestellt wurde:

Cinematic Videostabilisierung

Nichts geht über einen optischen Bildstabilisator. Doch das iPhone 7 (Plus) ist darüber hinaus mit einem digitalen Stabilisator ausgerüstet, von Apple etwas holperig «Cinematic Videostabilisierung» genannt. Dabei wird das Video in Echtzeit leicht beschnitten, um die gröbsten Wackler herauszuschneiden.

Diese Technik ist immer aktiv und leistet Verblüffendes – sie gehört mitunter zum Besten, was bei digitalen Stabilisatoren heute möglich ist. Doch leider gibt es auch hier einen Haken: Sie funktioniert nicht mit 4K-Videos. Wenn Sie also das Teleobjektiv im iPhone 7 Plus verwenden und überhaupt irgendetwas stabilisiert haben möchten, müssen Sie die Auflösung der Filme in der Einstellung Fotos & Kamera auf 1080p reduzieren.

Ausschnittsvergrösserungen

Wie bereits erwähnt, sollten Sie bei Fotos darauf verzichten, mit Daumen und Zeigefinger den Ausschnitt zu vergrössern – das führt nur zu einem Verlust der Schärfe. Diesen Verlust gibt es auch bei 4K-Videos, aber die Situation ist etwas anders. Die 4K-Auflösung von 3840 × 2160 ist so hoch, dass Sie ein gutes Stück heranzoomen können und immer noch mit einer Full-HD-Aufnahme den Drehort verlassen.

Oder anders gesagt: Ein herangezoomtes Video gibt immer noch mehr her als eines, bei dem man das Motiv in der Ferne nur noch erahnen kann.

Zeitraffer

iPhone auf eine Unterlage stellen, in der Kamera-App in den Bereich Zeitraffer wechseln und den Auslöser drücken: Mehr gibt es nicht zu tun, um zum Beispiel die Wolken über den Himmel flitzen zu lassen.

Die Intervalle bei den Aufnahmen werden immer vom iPhone definiert. Während der ersten 10 Minuten zeichnet das iPhone 2 Bilder pro Sekunde (fps) auf, was einer 15-fachen Beschleunigung gleichkommt. Dauert die Aufnahme 10 bis 20 Minuten, wird die Aufzeichnung auf 1 fps reduziert. Da ein Zeitraffer immer gleichmässig ablaufen soll, wird ausserdem die Hälfte der bereits aufgezeichneten Bilder verworfen. Und so weiter.

Zeitraffer-Videos sind immer stabilisiert. Eine Aufnahme kann ausserdem beliebig lang sein, solange das Gerät mit Strom versorgt wird – allerdings ist der fertige Film auf 1 GB beschränkt.

Zeitlupen

Zeitlupen werden wahlweise mit 120 oder sogar 240 fps geschossen, wobei der Wert nicht in der Kamera-App, sondern in der Einstellung Fotos & Kamera festgelegt wird. Die höhere Bildrate von 240 fps sorgt für eindrucksvollere Zeitlupen, reduziert die Auflösung jedoch auf 720p. Mit «nur» 120 fps steht jedoch der Full-HD-Auflösung von 1080p nichts im Weg.

Zeitlupen lassen sich nach der Aufnahme punktgenau steuern. Öffnen Sie den Film in der Fotos-App. Tippen Sie auf das Symbol für die Bearbeitung. Nun können Sie das Video mit den unteren Anfassern zuschneiden, während Sie mit den oberen Reglern den Moment der Zeitlupe bestimmen.

Die Zeitlupe lässt sich punktgenau platzieren Die Zeitlupe lässt sich punktgenau platzieren © ze / PCtipp

Lernen Sie iMovie kennen

Das ist das beste Rezept für gelungene Filme. iMovie gehört zum Lieferumfang jedes iPhones (und iPad) – und die App hat es wahrlich in sich. Wenn Sie sich einmal damit vertraut gemacht haben, schneiden Sie Videos in Windeseile zu beeindruckenden Streifen zusammen.

iMovie hebt die mobile Videoverarbeitung auf ein neues Niveau iMovie hebt die mobile Videoverarbeitung auf ein neues Niveau © ze / PCtipp

Falls Sie ausserdem an einem echten Video-Workflow zwischen mehreren iOS-Geräten und dem Mac interessiert sind, finden Sie hier einen Leitfaden.