Welche Konsole kaufen?

Mit Microsofts kommender Xbox One X, der Sony PlayStation 4 Pro und der Nintendo Switch geht der Kampf der Spielegiganten in die nächste Runde. Wir ziehen Bilanz.

von Simon Gröflin 23.06.2017

Die drei grossen Konsolenhersteller Microsoft, Nintendo und Sony sind alle mit einer neuen Spielmaschine am Start. Doch nicht jede Konsole zielt auf das gleiche Publikum. Der PCtipp erklärt, für wen sich welches System am besten eignet und wo die Schwächen und Stärken liegen. Ausserdem werfen wir einen Blick in die Kristallkugel. Zunächst aber ein Vergleich in der Gegenwart.

Xbox One S: die Vielseitige

Microsofts Xbox One S ist seit Ende 2016 erhältlich. Die Abmessungen der Spielkonsole sind gegenüber dem Vorgängermodell von 33,3 × 7,9 × 27,4 Zentimetern auf 23,3 × 7 × 30,4 Zentimeter geschrumpft. Hinzu kommen verschiedene technische Verbesserungen wie zum Beispiel 4K-Upscaling und der 4K Blu-ray Player. Die Spielkonsole gibt es bereits bei vielen Onlinehändlern ab einem Strassenpreis von 218 Franken.

Xbox One S • Details: AMD-CPU (8 Kerne, 1,75 GHz), AMD-GPU (914 GHz), bis 2-TB-HDD, 8 GB RAM, Blu-ray-Laufwerk • Preis: Fr. 218.– Xbox One S • Details: AMD-CPU (8 Kerne, 1,75 GHz), AMD-GPU (914 GHz), bis 2-TB-HDD, 8 GB RAM, Blu-ray-Laufwerk • Preis: Fr. 218.– © Microsoft

Gründe für die Xbox One S

Die Xbox One S ist der Allrounder unter den Konsolen: Sie ist 4K Blu-ray-Player, (Retro-)Spielkonsole und Media Center. Das neue optische Laufwerk hat es in sich: Es spielte in unserem Test 4K Blu-ray Discs problemlos und schnell ab. Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet die Xbox One S ausserdem ein grosses Angebot an abwärtskompatiblen Titeln der älteren Xbox 360.

Auch für Gelegenheitsspieler haben die Redmonder soeben etwas sehr Interessantes lanciert: Mit dem Spieledienst «Xbox Game Pass» erhält man für ca. 10 Franken pro Monat mehr als 100 Spieltitel. Das Angebot wird laufend erweitert. Neben neueren Games bietet der «Xbox Game Pass» auch ältere Klassiker wie zum Beispiel «Fable II» und «SoulCalibur II».

Nicht unattraktiv für Gelegenheits-Gamer und Hardcore-Zocker: Microsoft hat jetzt ein «Netflix» für Gamer  Nicht unattraktiv für Gelegenheits-Gamer und Hardcore-Zocker: Microsoft hat jetzt ein «Netflix» für Gamer © Screenshot / PCtipp

Ein weiterer Pluspunkt der Xbox-Spielkonsole: Ausgewählte Top-Titel aus den Microsoft Studios tragen das Etikett «Xbox Play Anywhere». Der Clou: Wer sich einen Windows-10-PC kauft oder schon einen hat, kann einzelne Spiele wie «Halo Wars 2», «Gears of War 4» und «Resident Evil 7» sowohl auf dem PC als auch auf der Xbox One spielen. Der Spielstand wird übers Microsoft-Live-Konto synchronisiert. Auch Webdienste wie Netflix, YouTube, Spotify, Microsoft Music etc. fehlen auf der Konsole nicht und machen diese zur perfekten Ergänzung für den Fernseher.

Einen ausführlichen Praxistest zu Microsofts Xbox One S lesen Sie hier.

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Gründe gegen die Xbox One S

So langsam kommt Microsofts Xbox One durch die PlayStation 4 Pro und Nintendo Switch unter Druck, was sich am extrem günstigen Preis zeigt. Im Gegensatz zur PS4 Pro werden Spiele auf der Xbox One S nur auf 4K hochgerechnet und nicht mit der nativen Auflösung angezeigt. Ausserdem gibt es im Direktvergleich zu Sonys und Nintendos Konsolen nicht sehr viele oder kaum nennenswerte Exklusivtitel (ausser jenen, die aus den Microsoft Studios kommen).

Die Xbox One X im Grössenvergleich zur Xbox One S Die Xbox One X im Grössenvergleich zur Xbox One S © Microsoft

Xbox One X angekündigt

Ab dem 7. November steht mit der Xbox One X für (für 499 Dollar) zudem schon Microsofts Nachfolgekonsole vor der Markteinführung – mit deutlich mehr Rechenleistung. Den 4K-UHD-Blu-ray-Player will Microsoft im Gegensatz zu Sony nicht von der Liste streichen. Noch zwei Extras: Das bisherige Xbox-One-Spiele-Zubehör wird weiterhin auf der HDR-fähigen Spielkonsole funktionieren und die Abwärtskompatibilität wird sogar noch ausgebaut.

Einige Xbox-One-Titel wie «Killer Instinct» erhalten ausserdem ein 4K-Update, während die allerersten Xbox-Titel teilweise wieder über Software-Emulation (und nachgeschärft) spielbar sein werden. Schlussendlich wird der Erfolg der neuen Konsole davon abhängen, wie stark Microsoft die angekündigten Exklusiv-Titel hegt und pflegt. Zu Beginn mögen die ersten 4K-Spiele nicht unbedingt besser aussehen als auf der leistungsmässig schwächeren PS4 Pro.

Fazit: Guter Allrounder

Die Xbox One S ist vor allem eine gute Wahl für (Gelegenheits-)Gamer, die nicht ständig vor ihrem Spiele-PC sitzen möchten oder im Moment keinen neuen Spielerechner anschaffen wollen. Gleichzeitig ist sie ein guter 4K Blu-ray Player, bietet alle wichtigen Mediafunktionen für den TV und kann sogar ältere Xbox-Games abspielen.

Zubehörtipp

Für Hardcore-Spieler, die sich vor allem auf der Xbox One wohlfühlen, ist der Xbox One Elite Controller mit seinen wechselbaren Analogsticks und Steuerkreuzen sowie konfigurierbaren Steuerprofilen eindeutig die beste Lösung. Rückseitig sind beide Haltebereiche mit einer rauen, geriffelten Textur versehen, was zu einer zusätzlichen Griffigkeit beiträgt.

Der Xbox One Elite Controller funktioniert mit diesem Dongle auch am PC Der Xbox One Elite Controller funktioniert mit diesem Dongle auch am PC © Microsoft

Achtung: Für das Spielen am Windows-PC braucht man zusätzlich einen Wireless-Dongle, der zum Beispiel im Bundle-Paket beim Onlinehändler digitec.ch für 159 Franken enthalten ist. Im Lieferumfang inbegriffen sind ausserdem zwei AA-Batterien und ein robustes Täschchen, in dem sämtliche Aufsätze für den Elite Controller enthalten sind, dazu gehören insgesamt sechs Analogsticks, zwei Steuerkreuze und vier metallene Wippen für das Erreichen der rückseitigen Spezialschalter. Hier gehts zum Testbericht.

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Nintendo Switch: die Hybride

Fünf Jahre ist es her, seit Nintendo zum letzten Mal eine Konsole auf den Markt gebracht hat. Mit «Zelda: Breath of the Wild» (Testbericht) ist das letzte Nintendo-Spiel für die wenig erfolgreiche Wii U erschienen. Die Nintendo Switch macht einen kompletten Neuanfang und ist Handheld und TV-Spielkonsole in einem.

Nintendo Switch • Details: Konsole/Handheld, 6,2-Zoll-Touchscreen, 32 GB Speicher, microSD-Steckplatz, Nvidia-Tegra-Prozessor, 4310-mAh-Akku • Preis: Fr. 389.– (Bundle mit Zelda) Nintendo Switch • Details: Konsole/Handheld, 6,2-Zoll-Touchscreen, 32 GB Speicher, microSD-Steckplatz, Nvidia-Tegra-Prozessor, 4310-mAh-Akku • Preis: Fr. 389.– (Bundle mit Zelda) © Nintendo

Die Switch besteht aus einem Tablet (die eigentliche Konsole) und dem Lade-Dock, das mit einem USB-C- und HDMI-Port als Brücke zum Fernseher dient. Kaufen kann man die Nintendo Switch bei Händlern wie wog.ch mit «Zelda: Breath of the Wild» im Bundle für 349 Franken. In einem Interview mit Ars Technica versicherte der Spielkonzern, die Lagerbestände nie absichtlich tief gehalten zu haben, um die Nachfrage künstlich anzukurbeln. Man habe schlichtweg nie mit einer so hohen Nachfrage gerechnet, heisst es von offizieller Seite.

Gründe für die Nintendo Switch

Der Wechsel vom portablen zum stationären Betrieb geschieht in Sekundenschnelle. Man stellt dazu lediglich das Handheld mit dem 6,2 Zoll grossen Touchscreen auf den USB-C-Anschluss in der Dockingstation. Mit dem Multitouch-Tablet ist problemloses Spielen unterwegs möglich. Das LCD überzeugte uns mit satten und klaren Farben.

Wie lange der Akku des Tablets hält, hängt von mehreren Faktoren ab: unter anderem von der Display-Helligkeit, ob Sie WLAN aktiviert haben und letzten Endes vom jeweiligen Spiel. Bei «Zelda: Breath of the Wild» hielt der Akku in unserem Test etwa drei Stunden. Batterieschonend ist auch der Stand-by-Modus, der nach 24 Stunden nur ca. 8 bis 10 Prozent Energie verbraucht. Im Tiefschlaf können Sie die Konsole daher mehrere Tage belassen. Aufladen kann man die Switch entweder über das Dock oder mit einem separat erhältlichen USB-C-Kabel. Praktisch also auch, wenn man sich auf einer längeren Zugreise oder auf einem Langstreckenflug befindet.

Nintendo-Highlights an der E3

Die Steuerung ist ebenfalls durchdacht: Die seitlichen Joy-Con-Controller kann man entfernen und die Konsole auch vom Sofa aus starten. Die Controller lassen sich über das gabelartige «Grip-Pad» so verbinden, dass man einen ganzen Controller in den Händen hält.

In den beiden Controller-Teilen steckt erstaunlich viel Technik: Nebst Bewegungssensoren und Lautsprechern ist auch ein Infrarot-Näherungssensor integriert. Das alles ermöglicht völlig neue Mini-Spiele, bei denen man etwa virtuelle Gläser mit Eiswürfeln füllen oder rollende Murmelkugeln genau orten kann. Die Spielmodule kommen in kleinen Mini-Cartridges der Grösse einer SD-Karte.

Gründe gegen die Nintendo Switch

Nintendo will hartgesottene Gamer und Gelegenheitsspieler gleichermassen bedienen, aber gelingt das dem Spielekonzern auch? Momentan noch nicht. Die Auswahl an Spielen ist noch viel zu klein: Bis jetzt erfreut man sich primär an den Games «Zelda: Breath of the Wild» und «Mario Kart Deluxe». Zwar gibts auch Klassiker wie den 2D-Prügler «King of Fighters 98» und den tollen Arcade-Shooter «Shock Troopers», aber Retro-Knaller der Neo-Geo-Ära kriegt man auf anderen Plattformen günstiger.

Es fehlen noch ein paar Spiele-Highlights, aber Zelda: Breath of The Wild ist ein absolutes Meisterwerk Es fehlen noch ein paar Spiele-Highlights, aber Zelda: Breath of The Wild ist ein absolutes Meisterwerk © Nintendo

Auch ein paar Indie-Perlen wie «Shovel Knights» oder der Sunsoft-NES-Klassiker «Blaster Master Zero» machen das Fass nicht voll. Kritik üben kann man auch an dem teilweise überteuerten Zubehör und an dem geringen internen Speicher (32 GB). Beim Online-Service der Switch wird man (wie bei Microsoft und Sony) künftig für Multiplayer-Spiele zur Kasse gebeten, im Moment ist der Dienst allerdings noch gratis.

Ein weiterer Kritikpunkt: Die Switch kann punkto Leistung nicht mit der Xbox One S oder PlayStation 4 Pro mithalten, da die ganze Technik im Tablet steckt. Spieler müssen also auf 4K-Auflösung, ja sogar auf Full-HD-Grafik verzichten. Den kompletten Test zur Switch-Konsole lesen Sie hier.

Fazit: Mobilität

Wer Top-Spieletitel nicht nur vor dem Fernseher, sondern an einem beliebigen Ort im Haus oder unterwegs zocken möchte, ist bei der Switch genau richtig. Wenn alles gut geht und die angekündigten E3-Spiele-Highlights wie «Super Mario Odyssey» und die Ubisoft-Kooperation «Mario + Rabbids» gut ankommen, dürfte die Switch an den Erfolg älterer Nintendo-Konsolen anknüpfen.

Zubehörtipp

Wer oft vor dem Fernseher spielt, kann sich die Anschaffung des Nintendo Switch Pro Controllers überlegen. Der Controller, den man zum Beispiel bei brack.ch für 69 Franken bestellen kann, ist sehr griffig und liegt gut in den Händen. Weniger dringend braucht man Nintendos Joy-Con Charging Grip (z.B. bei digitec.ch für 39 Franken), mit dem man die kleinen Steuergeräte zusätzlich aufladen kann.

Wer viel zuhause spielt, kauft sich am besten den komfortablen Switch Pro Controller Wer viel zuhause spielt, kauft sich am besten den komfortablen Switch Pro Controller © Nintendo

Denn die Joy-Cons mit einer Betriebszeit von 20 Stunden laden sich auch an der Seite des Tablets auf, wenn sich dieses in der Dockingstation befindet. Da der Bildschirm ein wenig kratzanfällig ist, empfiehlt sich auf alle Fälle eine Schutzfolie. Dazu gibt es – zum Beispiel auch bei brack.ch – ein Nintendo-Set mit Etui zu einem Preis von Fr. 28.90. Wenn Sie viele Spiele digital kaufen, ist eine schnelle microSD-Karte Pflicht, zum Beispiel die SanDisk Extreme 90 MB/s bei digitec.ch für 79 Franken. Der interne Speicher ist mit 32 GB zu knapp.

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PS4 Pro: der Profi

Mit der PlayStation 4 Pro ist eine leistungsfähigere Variante der PlayStation 4 seit November 2016 im Handel erhältlich (etwa bei wog.ch für 399 Franken). Die Rechenleistung wurde quasi verdoppelt. Zum Hochgenuss wird die PS4 Pro in Verbindung mit einem 4K-HDR-Fernseher, weil sie in den dafür optimierten Spielen höhere Auflösungen bis hin zu 4K ausgeben kann. Äusserlich sieht man die grössere Power der zusätzlichen «Konsolenschicht» an, die oben draufgesetzt wurde. Darüber hinaus wurde die Taktfrequenz der Jaguar-CPU mit ihren acht Kernen nach oben geschraubt. Das Spieleangebot der PS4 gehört derzeit zum Besten, weil so ziemlich alle Genres und auch viele Exklusivtitel vertreten sind.

PlayStation 4 Pro (links) • Details: AMD-Jaguar-CPU (8 Kerne, 2,1 GHz), AMD-GPU (911 MHz), 8 GB RAM, 1-TB-HDD, Blu-ray-Laufwerk (beherrscht kein 4K-Playback)
• Preis: Fr. 399. PlayStation 4 Pro (links) • Details: AMD-Jaguar-CPU (8 Kerne, 2,1 GHz), AMD-GPU (911 MHz), 8 GB RAM, 1-TB-HDD, Blu-ray-Laufwerk (beherrscht kein 4K-Playback) • Preis: Fr. 399.

Gründe für die PS4 Pro

Auch wenn die stärkere PS4 Pro nur bei älteren Titeln zu echtem 4K in der Lage ist, sehen viele optimierte Spiele wesentlich hübscher aus (die PS4 Pro greift hier ein wenig in die Trickkiste und offeriert den Entwicklern einen umfangreichen Werkzeugkasten an Rendering-Techniken) – vor allem mit High Dynamic Range (HDR). HDR sorgt bei den 4K-Fernsehern und Spielen, die es unterstützen, für mehr Farbumfang und Kontrast. Eine Wucht sind etwa «Horizon Zero Dawn» oder «Rise of the Tomb Raider», in denen man atemberaubende Sonnenuntergänge oder Explosionen in extrem vielschichtigen Farbübergängen wahrnimmt. In diesen Genuss kommt man zurzeit nicht mal richtig als PC-Spieler, weil es erst wenige HDR-Spiele gibt, geschweige denn Monitore und Grafikkarten, die auf das bessere Farb-/Kontrastformat ausgelegt sind. Aber selbst ohne HDR sind die höheren Auflösungen an einem 4K-Fernseher ein Genuss. Auch Sonys Konsole offeriert Apps wie Netflix, YouTube und Twitch.

Das Spiel «Horizon Zero Dawn» ist ein Hochgenuss auf einem 4K-HDR-Fernseher, verdeutlicht aber auch in einigen Szenen die Leistungsgrenzen  Das Spiel «Horizon Zero Dawn» ist ein Hochgenuss auf einem 4K-HDR-Fernseher, verdeutlicht aber auch in einigen Szenen die Leistungsgrenzen © pd

Seit der Firmware 4.5 profitiert die PS4 Pro von einem zusätzlichen Boost-Modus. Spiele, die sowohl mit 30 Hz als auch mit 60 Hz laufen oder die höchstmögliche Framerate bisher unterschritten haben, machen sich nun die Leistungsreserven der schnelleren Konsole zunutze. Auch die Ladezeiten verringern sich seither bei einigen Spielen. Man findet die neue Option in den Systemeinstellungen. Einmal angehakt, ist die Funktion standardmässig aktiv. Macht der Beschleunigungsmodus unerwartet Probleme, können Sie ihn aber auch wieder ausschalten.

Den Test zur PS4 Pro lesen Sie hier.

Gründe gegen die PS4 Pro

In manchen Spielen haben die höheren Auflösungen auch ihre Schattenseiten: Nicht alle Spiele kommen mit konstant hohen Frameraten klar. Gerade bei neueren Titeln wie «Horizon Zero Dawn» mussten wir, um weiterzukommen, in sehr anforderungsreichen Szenen teils auf eine niedrigere Auflösung mit mehr Bildwiederholraten umschalten. Im 4K-Modus kann der Lärmpegel aus einem Sitzabstand von 2 Metern mit über 50 dB(A) ein wenig hoch sein, aber nicht höher als bei der alten PS4. Der Stromverbrauch fällt manchmal um gut 50 Watt höher aus als beim Standardmodell. Unter Last haben wir teils bis zu 162 Watt gemessen – so viel wie bei einem Mini-PC.

Fazit: Leistung und Spiele

Die PlayStation 4 Pro empfiehlt sich für alle, die ihre Spiele in hoher Auflösung zocken wollen. Keine andere Konsole bietet momentan eine solche Grafikpracht. Für fleissige Spieler ist zudem dank einer riesigen Spielebibliothek und vieler guter Exklusivtitel für genügend Spielspass gesorgt.

Zubehörtipp:

Wer gerne einmal voll in die 3D-Welt eintauchen und sich mit seinen Händen und dem Kopf bewegen möchte, kann das mit dem Virtual-Reality-Kit PlayStation VR (399 Franken bei interdiscount.ch). Allerdings braucht es zur Bewegungsverfolgung eine PS4-Kamera, die man zum Beispiel bei digitec.ch für Fr. 65.– kaufen kann, und je nach Spiel die Move-Controller, am besten die Twin-Pack-Ausführung (bei microspot.ch für Fr. 74.90). Einen ausführlichen Test zur PSVR lesen Sie hier.

Die PSVR ist besser, als wir es für ein Konsolen-VR-Headset erwartet hätten Die PSVR ist besser, als wir es für ein Konsolen-VR-Headset erwartet hätten © Sony Computer Entertainment

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