macOS: Ab Januar geht es den 32-Bit-Apps an den Kragen

Mit macOS 10.14 oder 10.15 wird den 32-Bit-Apps der Hahn abgedreht. Ab Januar müssen Entwickler neue Apps für macOS mit 64-Bit-Kompatibilität ausliefern.

von Simon Gröflin 05.12.2017

macOS High Sierra hat primär am Unterbau nachgebessert (Testbericht). Das dürfte bei den nächsten inkrementellen Updates nicht viel anders sein. Nachdem Apple mit der Einführung von iOS 11 bereits das Ende der 32-Bit-Apps besiegelt hat, müssen Entwickler nun auch neue Mac-Apps ab Januar 2018 mit der 64-Bit-Kompatibilität ausliefern, wie es in einem hausinternen Eintrag im Developer Blog von Apple heisst. 

Für die älteren Apps haben die Software-Entwickler ein Jahr mehr Zeit. Diese müssen ab Juni 2018 ins 64-Bit-Zeitalter überführt werden. Darüber hinaus hat sich Apple nun mit der aktuellen macOS-Version 10.13 High Sierra auf die letzte Desktop-Instanz festgelegt, die noch auf 32 Bit basieren wird. Das heisst für die Anwender, dass mit dem Update auf macOS 10.14 32-Bit-Binaries nur noch teilweise kompatibel sein werden. Mit macOS 10.15 wird dann den 32-Bit-Mac-Apps endgültig der Sargnagel eingeschlagen. 

Welche Mac-Software ein Update benötigen wird, finden Sie mit diesem Tipp heraus. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kann sich bei sehr vielen Apps ein Backup lohnen.